Am 5.Tag wollten wir es etwas ruhiger angehen lassen und keine große Tour machen. Darum sind wir nicht mit den anderen Gästen rausgefahren, die wollten zum Stilfserjoch was eine recht lange Tour wäre. Eigentlich schade, das Stilfzerjoch gilt als der Alpenkönig unter den Pässen. Aber der läuft ja nicht weg… dann eben ein anderes mal.
Deshalb haben wir uns am Abend zuvor überlegt wo wir hin wollen. Als Ziel haben wir dann den Reschenpaß und den Reschensee auserkoren. Das war in unseren Augen eine Strecke die man gemütlich an einem Tag machen kann. Vom Reschenpaß selbst, waren wir ein wenig enttäuscht. Man hat irgendwie gar nicht gemerkt das man einen Paß gefahren ist. Landschaftlich teilweise sehr Schön. Aber die Kurven waren nicht die eines Passes würdig
Am Reschensee angekommen, mussten wir uns natürlich einmal das versenkte Dorf Graun anschauen. Naja, viel sieht man nicht. Nur die Kirchturmspitze ragt aus dem Wasser. Ist schon ein komisches Bild. Das Dorf wurde 1950 gesprengt, bis auf dem Kirchturm, und geflutet.
Danach sind wir auf gleichem Wege wieder zurück. Haben noch einen kleinen stopp an der Festung Nauders, die ein Museum beherbergt, eingelegt. Zu Mittag haben wir dann, schon kurz vor Galtür, in der Wildererhütte am Wildpark gegessen. Ein wirklich sehr gemütliches Lokal das vorwiegend von Wanderern besucht wird. Im Hotel angekommen, es war noch nicht sehr Spät, haben wir dann noch in aller Ruhe einen Kaffee im Alpinaruim genossen.
Am Abend war dann schon mal packen angesagt. Am nächsten morgen stand ja der erste Tag des Heimweges auf dem Programm, leider!

















